Klangerlebnispfad: 9 Summstein

Summstein (Bild: Foto-Böhme, Frauenstein)
Summstein

Künstliche Hohlräume dieser Größe wurden in manchen Altkulturen, z.B. auf Malta gefunden. Sie symbolisieren das Mundloch oder den Geburtskanal.

Es braucht auch heute etwas Mut, sich in das Innere des Steins zu begeben, ohne den Kopf zu verlieren. Bereits am Rand des Loches und noch stärker, wenn man den Kopf hineinsteckt und summt, ist eine starke Resonanz verschiedener Töne mit sich selbst wahrnehmbar. Singt oder summt man in einem Glissando (ohne Tonstufungen) nach oben und unten, lassen sich die Töne mit besonderer Resonanz am besten herausfinden. Diese schallen dann weit in den Garten hinein. Außerdem verändern sich die Geräusche der Umgebung beim Hineinstecken des Kopfes.

(Bild: Foto-Böhme, Frauenstein)

 

Weitere Informationen zu naturnahen Klanginstrumenten unter www.KlangHuette.de