Stiftungstradition

Am Anfang stand die Idee, die Natur und Kultur des Osterzgebirges nachhaltig zu erhalten und zu fördern.

Mit den Möglichkeiten des Fördervereins für die Natur des Osterzgebirges e.V. war das über einen längeren Zeitraum nicht möglich. Vereine müssen ihr Geld zweckgebunden innerhalb von zwei Jahren ausgeben. Eine Stiftung ist viel nachhaltiger. Sie ist langlebig, da sie ihr Kapital nie aufzehrt, sondern erhält und ihren Stiftungszweck erfüllt, indem sie nur die Zinsen ihres Stiftungsvermögens dafür einsetzt.

Die älteste, noch existierende Stiftung Deutschlands wurde bereits vor 950 n. Chr. zum Wohle von Armen, Kranken, Witwen und Waisen gegründet. Es ist die Hospital-Stiftung in Wemding im bayerischen Schwaben.

Die Stiftungstradition in Sachsen ist ebenfalls sehr alt. Waren es zu Anfang noch vermögende Fürsten und die Kirche, die Stiftungen errichteten, gründeten im 18. und 19. Jahrhundert immer mehr Bürger eine Stiftung zu den verschiedensten Zwecken.

Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass die Stiftung Naturbewahrung Osterzgebirge eine treuhänderische Stiftung der Bürgerstiftung Dresden ist. Stifter ist der Förderverein für die Natur des Osterzgebirges e.V., der sich schon lange für den Erhalt der Natur und Kulturlandschaft des Osterzgebirges über Ländergrenzen hinweg engagiert. Die Stiftung soll helfen, diese Ziele noch viele Jahre zu verfolgen.

Die Stiftung ist gemeinnützig und damit steuerbegünstigt.

Werden Sie Zustifter und fördern Sie das Anliegen der Naturbewahrung durch eine Zustiftung.