Rundgang: 12 Fichtenbergwald

Gewöhnlicher Rippenfarn
Gewöhnlicher Rippenfarn

Das Fichtenbergwald-Quartier vereint mehr oder weniger die Arten der im Erzgebirgsraum auftretenden Untergesellschaften, in denen allein die Fichte (Picea abies) der beherrschende Baum ist. Die Weiß-Tanne (Abies alba), die hier zwischengepflanzt ist, gilt als Zeigerart für die Luftqualität. Seit Mitte der 1990er Jahre hat sich die Luftqualität hier im oberen Osterzgebirge so spürbar verbessert, so dass sich die jungen Weiß-Tannen gut entwickeln.
Die Fichte lässt außer der Eberesche (Sorbus aucuparia) kaum andere Baumarten aufkommen.

Stengelumfassender Knotenfuß
Stengelumfassender Knotenfuß

Charakteristische Arten der Krautschicht dieses Quartiers sind: Europäischer Siebenstern (Trientalis europaea), Zweiblättriges Schattenblümchen (Maianthemum bifolium), Alpen-Brandlattich (Homogyne alpina), Stengelumfassender Knotenfuß (Streptopus amplexifolius), Heidel- und Preiselbeere (Vaccinium myrtillus, Vaccinium vitis-idaea), Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa), Wolliges Reitgras (Calamagrostis villosa), Wald-Marbel (Luzula sylvatica), Breitblättriger Dornfarn (Dryopteris dilatata), Gebirgs-Frauenfarn (Athyrium distentifolium) und Gewöhnlicher Rippenfarn (Blechnum spicant).